Kompetenzerwartungen

Fach Kunst[1]

Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufe 5/6

Der Unterricht soll es den Schülern ermöglichen, dass sie am Ende der Jahrgangsstufe 6 über die im Folgenden genannten Kompetenzen verfügen.

Kompetenzbereich Produktion

Die Schüler können

  • Bilder auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über Material, Werkzeuge und Herstellungstechniken im Hinblick auf eine Gestaltungsabsicht und eine Bildidee realisieren
  • Bilder unter Verwendung grundlegender Bildmittel und Ausdrucksmöglichkeiten des menschlichen Körpers gestalten
  • die Wahl der eingesetzten Mittel und Vorgehensweisen unter Berücksichtigung von Inhalt, Ausdruck und Wirkung im Hinblick auf ihre Eignung begründen und bewerten

Kompetenzbereich Rezeption

Die Schüler können

  • individuelle Eindrücke verbal und nonverbal beschreiben
  • Bildgegenstände und Bildmittel in ihren wesentlichen Merkmalen identifizieren und benennen
  • elementare Bildinhalte deuten
  • Arbeitsergebnisse und einfache Deutungsansätze unter Anwendung von grundlegenden Fachbegriffen darstellen
  • biografische Aspekte von Bildern erläutern
  • einfache Deutungsansätze zu Bildern und Bildausschnitten im Hinblick auf eine leitende Fragestellung begründen und vergleichen

Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufe 7-10

Der Unterricht soll es den Schülern ermöglichen, dass sie – aufbauend auf der Kompetenzentwicklung in der Doppeljahrgangsstufe 5/6 – am Ende der Sekundarstufe I über die im Folgenden genannten Kompetenzen verfügen.

Kompetenzbereich Produktion

Die Schüler können

  • Bilder auf der Grundlage erweiterter Kenntnisse über Material, Werkzeuge und Herstellungstechniken im Hinblick auf eine Gestaltungsabsicht und eine Bildidee zielgerichtet realisieren
  • Arbeitsprozesse bezogen auf Gestaltungsvorhaben und die eigene Bildidee entsprechend organisieren
  • im bildfindenden Dialog Bildmittel und gestalterische Verfahren, auch unter räumlichen und medialen Realisationsaspekten, variieren und zielgerichtet einsetzen
  • Gestaltungsprozesse, Verfahren und Ergebnisse im Kontext von Form-Inhaltsgefügen (Form, Inhalt, Wirkung und Realisierbarkeit) kriteriengeleitet bewerten.

Kompetenzbereich Rezeption

Die Schüler können

  • subjektiv geprägte Eindrücke verbal und nonverbal bezogen auf einen inhaltlichen Kontext differenziert beschreiben
  • Bedeutungen von Bildern in Bezug auf die eigene Person darstellen und begründen
  • Bildgegenstände und Bildmittel unter Verwendung variierender Zugangsverfahren in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften analysieren
  • Bilder anhand von Analyseergebnissen aspektgeleitet deuten
  • Arbeitsergebnisse und Bildinterpretationen unter Verwendung der Fachsprache anschaulich darstellen
  • mit Hilfe bildexterner Informationen (biografische und kunsthistorische Aspekte) Bilder interpretieren und in einen übergeordneten Kontext einordnen

Fach Textilgestaltung[2]

Kompetenzerwartungen in der Doppeljahrgangsstufe 5/6

Der Unterricht soll es den Schülern ermöglichen, am Ende der Doppeljahrgangsstufe 5/6 über die im Folgenden genannten Kompetenzen zu verfügen.

Rezeptionskompetenz

Die Schüler können

  • visuelle und haptische Eindrücke bezogen auf eine gegebene Fragestellung sachbezogen beschreiben
  • Textiles unter einer gegebenen Fragestellung angeleitet analysieren und dabei ausgewählte Bereiche der Form- und Farbgestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Konstruktion berücksichtigen
  • Ergebnisse unter Anwendung von grundlegenden Fachbegriffen sachbezogen darstellen
  • einfache textile Sachverhalte bezogen auf eine leitende Fragestellung erklären
  • einfache textile Sachverhalte beurteilen und bewerten

Produktionskompetenz

Die Schüler können

  • kleinere textile Gestaltungen bezogen auf eine vorgegebene Aufgabenstellung angeleitet entwerfen und realisieren
  • Ergebnisse nach vorgegebenen Kriterien situationsbezogen präsentieren
  • Arbeitsprozesse und Zwischenprodukte gemäß der vorgegebenen Aufgabenstellung beurteilen und Vorschläge für entsprechende Konsequenzen für den weiteren Arbeitsprozess entwickeln
  • eigene und fremde textile Gestaltungen im Rahmen einer leitenden Fragestellung sachbezogen beurteilen und bewerten

[1] Kernlehrplan für die Realschule in Nordrhein-Westfalen. Kunst. Düsseldorf. 2012. S.18ff

[2] Kernlehrplan für die Realschule in Nordrhein-Westfalen. Textilgestaltung. Düsseldorf. 2013. S. 15f

Bestandteile der Leistungsbewertung

Fach Kunst

Im Fach Kunst zählen zu den Bestandteilen des Beurteilungsbereichs „Sonstige Leistungen im Unterricht” – ggf. auch auf der Grundlage der außerschulischen Vor- und Nachbereitung von Unterricht u. a.

  • praktische Gestaltungen (Gemälde, Grafiken, plastische Werke, Collagen, mediale Produkte, Aktionen, etc.) gemessen an den Aufgabenstellungen, die individuelle Freiräume und zugleich transparente, objektivierbare Beurteilungskriterien sichern
  • Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, praktischen Handelns (z.B. Organisation der Arbeit und Bereitstellung der geforderten Ausstattung mit Handwerkszeug im Fach Kunst, Materialsammlung, etc.)
  • Zwischenprodukte im Prozess der Bildfindung (Skizzen, Entwürfe, Studien, Ergebnisse experimenteller Verfahren, nicht beendete Fassungen eines Werks, etc.)
  • mündliche Beiträge zum Unterricht (z. B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzvorträge und Referate)
  • schriftliche Beiträge wie z.B. Hefte/Mappen, Textmaterialsammlungen oder kurze schriftliche Überprüfungen.

Textilgestaltung

Im Fach Textilgestaltung zählen zu den Bestandteilen des Beurteilungsbereichs „Sonstige Leistungen im Unterricht“ – ggf. auch auf der Grundlage der außerschulischen Vor- und Nachbereitung von Unterricht u.a.

  • im Rahmen des Unterrichts gefertigte Produkte
  • Materialsammlungen
  • mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzvorträge und Referate)
  • schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Hefte/Mappen, Portfolios, Lerntagebücher)
  • kurze schriftliche Übungen
  • Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Rollenspiel, Recherche, Befragung, Erkundung, Modenschau, Präsentation).

Gesetzliche Grundlagen

Unterrichtsvorgaben (SchG NRW)

(1) Das Ministerium erlässt in der Regel schulformspezifische Vorgaben für den Unterricht (Richtlinien, Rahmenvorgaben, Lehrpläne). Diese legen insbesondere die Ziele und Inhalte für die Bildungsgänge, Unterrichtsfächer und Lernbereiche fest und bestimmen die erwarteten Lernergebnisse (Bildungsstandards).

(2) Die Schulen bestimmen auf der Grundlage der Unterrichtsvorgaben nach Absatz 1 in Verbindung mit ihrem Schulprogramm schuleigene Un­terrichtsvorgaben.

(3) Unterrichtsvorgaben nach den Absätzen 1 und 2 sind so zu fassen, dass für die Lehrer ein pädagogischer Gestaltungsspielraum bleibt.

§ 70 Fachkonferenz (SchG NRW)

(3) Die Fachkonferenz berät über alle das Fach oder die Fachrichtung betreffenden Angelegenheiten einschließlich der Zusammenarbeit mit anderen Fächern. Sie trägt Verantwortung für die schulinterne Qualitätssicherung und -entwicklung der fachlichen Arbeit und berät über Ziele, Arbeitspläne, Evaluationsmaßnahmen und -ergebnisse und Rechenschaftslegung. (4) Die Fachkonferenz entscheidet in ihrem Fach insbesondere über 1. Grundsätze zur fachdidaktischen und fachmethodischen Arbeit, 2. Grundsätze zur Leistungsbewertung, 3. Vorschläge an die Lehrerkonferenz zur Einführung von Lernmitteln. (5) In Grundschulen und in Förderschulen kann durch Beschluss der Schulkonferenz auf die Einrichtung von Fachkonferenzen verzichtet werden. In diesem Fall übernimmt die Lehrerkonferenz die Aufgaben der Fachkonferenzen.

§ 48 Grundsätze der Leistungsbewertung

Siehe fächerübergreifendes Leistungsmessungskonzept

Leistungsbewertungen (APO-SI)

https://arr-witten.de/faecheruebergreifendes-leistungsmessungskonzeptSiehe fächerübergreifendes Leistungsmessungskonzept

Verwaltungsvorschriften zur APO-SI

Siehe fächerübergreifendes Leistungsmessungskonzept

KLP Kunst RS[1] / KLP Textilgestaltung[2]: (Auszug): Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung

Da im Pflichtunterricht der Fächer Kunst und Textilgestaltung anders als im Wahlpflichtbereich in der Sekundarstufe l keine Klassenarbeiten und Lernstandserhebungen vorgesehen sind, erfolgt die Leistungsbewertung ausschließlich im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht”. Dabei bezieht sich die Leistungsbewertung insgesamt auf die im Zusammenhang mit dem Unterricht erworbenen Kompetenzen und nutzt unterschiedliche Formen der Lernerfolgsüberprüfung.

Erfolgreiches Lernen ist kumulativ. Entsprechend sind die Kompetenzerwartungen im Lehrplan zumeist in ansteigender Progression und Komplexität formuliert. Dies bedingt, dass Unterricht und Lernerfolgsüberprüfungen darauf ausgerichtet sein müssen, Schülern Gelegenheit zu geben, grundlegende Kompetenzen, die sie in den vorangegangenen Jahren erworben haben, wiederholt und in wechselnden Kontexten anzuwenden. Für Lehrer sind die Ergebnisse der Lernerfolgsüberprüfungen Anlass, die Zielsetzungen und die Methoden ihres Unterrichts zu überprüfen und ggf. zu modifizieren. Für die Schüler sollen die Rückmeldungen zu den erreichten Lernständen eine Hilfe für das weitere Lernen darstellen.

Lernerfolgsüberprüfungen sind daher so anzulegen, dass sie den in den Fachkonferenzen gemäß § 70 SchuIG beschlossenen Grundsätzen der Leistungsbewertung entsprechen, dass die Kriterien für die Notengebung den Schülern transparent sind und die jeweilige Überprüfungsform den Lernenden auch Erkenntnisse über die individuelle Lernentwicklung ermöglicht. Die Beurteilung von Leistungen soll demnach mit der Diagnose des erreichten Lernstandes und im Rahmen der individuellen Förderung mit Hinweisen für das Weiterlernen verbunden werden. Wichtig für den weiteren Lernfortschritt ist es, bereits erreichte Kompetenzen herauszustellen, die Selbsteinschätzung der Schüler zu fördern und die Lernenden zum Weiterlernen zu ermutigen. Dazu gehören im Rahmen der kontinuierlichen Beratung der Schüler sowie der Eltern auch Hinweise zu erfolgversprechenden individuellen Lernstrategien.

Im Sinne der Orientierung an den formulierten Anforderungen sind grundsätzlich alle in Kapitel 2 der Lehrpläne ausgewiesenen Kompetenzbereiche (Produktions- und Rezeptionskompetenz) bei der Leistungsbewertung angemessen zu berücksichtigen. Aufgabenstellungen praktischer, schriftlicher und mündlicher Art sollen deshalb darauf ausgerichtet sein, die Erreichung der dort aufgeführten Kompetenzerwartungen zu überprüfen.

Der Bewertungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht” erfasst die Qualität, die Quantität und die Kontinuität vor allem der praktischen, aber auch der mündlichen und schriftlichen Beiträge im unterrichtlichen Zusammenhang. Im Fach Kunst sind dabei Kritikfähigkeit und Urteilsvermögen bei der Erstellung und Analyse sowohl eigener als auch fremder Gestaltungsprodukte besonders relevant. Mündliche Leistungen werden in einem kontinuierlichen Prozess vor allem durch Beobachtung während des Schuljahres festgestellt.


[1] Kernlehrplan für die Realschule in Nordrhein-Westfalen. Kunst. Düsseldorf. 2012.S. 26ff

[2] Kernlehrplan für die Realschule in Nordrhein-Westfalen. Textilgestaltung. Düsseldorf. 2013. S. 24ff

Hygienekonzept und Sekretariat – neue Regelungen

Unser Sekretariat wird voraussichtlich bis zu den Herbstferien nicht besetzt sein. Auch ist für unser Hygienekonzept eine lückenlose Dokumentation der An- bzw. Abwesenheit unumgänglich. Daraus ergeben sich Änderungen in den folgenden Bereichen:

Krankmeldung

Eltern melden die Erkrankung Ihres Kindes per E-Mail an die Klassenleitung. Eine telefonische Abmeldung über das Sekretariat ist zurzeit nicht möglich.

Die Abmeldung eines Kindes während des Unterrichts soll nur bei schwerem Unwohlsein erfolgen können.

In diesem Fall informieren die Kinder im Beisein der Lehrkraft die / den Erziehungsberechtigte*n über Handy. Die Wartezeit bei Abholung durch die / den Erziehungsberechtigte*n verbringt das Kind im Klassenraum. Sollte der Gesundheitszustand des Kindes dies nicht erlauben, wartet es in Begleitung zweier Schüler im Sanitätsraum.

Weitere Abmeldungen

Abmeldungen für Termine während der Unterrichtszeit, z.B. Arzttermin oder Vorstellungsgespräch, müssen von den Eltern im Vorfeld angemeldet werden. Sollte eine entsprechende Information nicht vorliegen, gilt die Regelung der telefonischen Abmeldung per Handy (siehe oben).

Toilettengang

Für die Klassen 8 bis 10 ist ein Toilettengang während der Unterrichtstunde grundsätzlich nur in absoluten Ausnahmefällen gestattet, es müssen die Pausen genutzt werden.
Für die Klassen 5 bis 7 sollen Toilettengänge außerhalb der Pausen in dringenden Fällen möglich bleiben.

Neu: Für Klassen, die in der 6. Stunde Unterricht haben, werden die Toiletten auch in der Pause zwischen der 5. und 6. Stunde geöffnet und beaufsichtigt.

Für alle Schüler*innen gilt:
Der Toilettenschlüssel wird persönlich bei Frau Reinelt oder im Lehrerzimmer abgeholt und persönlich wieder abgegeben. Eine Weitergabe an andere Schüler*innen ist nicht gestattet.
Jeder Schüler / jede Schülerin muss sich in die Toilettenschlüssel-Liste eintragen, unabhängig davon, ob auch im Klassenraum eine Toilettenliste geführt wird.

In den Pausen werden die Abstandsregelungen und die Zugänge zu den Toiletten durch die Aufsicht geregelt.

REI / 17.09.2020

Maskenpflicht an der ARR

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

wir als Schulgemeinschaft der ARR möchten mit der Aufhebung der Maskenpflicht im Unterricht folgendermaßen umgehen:

* wir möchten die Schülerinnen und Schüler bitten, auch im Unterricht die Masken aufzusetzen, wenn die Lehrkräfte dies als notwendig ansehen.

* es gibt aber auch die Möglichkeit in Kursen die Maskenpflicht aufzuheben, da  aufgrund der geringen Anzahl von Schülerinnen und Schüler, der Größe der Räume und der überall vorhandenen Lüftungsmöglichkeiten die Hygienemaßnahmen eingehalten werden können.

* selbstverständlich dürfen die Schülerinnen und Schüler jeder Zeit die Maske freiwillig tragen.

REI/01/09/2020

Was tun, wenn mein Kind krank ist?

Ihr Kind ist erkrankt und kann nicht am Schulunterricht teilnehmen.
In diesem Fall muss das Kind telefonisch im Sekretariat abgemeldet werden.
Tel.: 02302 5815850
Nach der Rückkehr in den Unterricht muss eine schriftliche Entschuldigung innerhalb einer Woche vorliegen.

Schulinterner Lehrplan Deutsch

Alle Unterrichtsvorhaben im Fach Deutsch werden mit dem Ziel der Binnendifferenzierung und unter Anwendung der differenzierenden Ausgaben der Lehrwerke „Deutsch kombi plus“ von Klett (Jahrgang 5 bis 7) und „Deutschbuch – Differenzierende Ausgabe“ von Cornelsen (Jahrgang 8 bis 10) geplant und durchgeführt. (Stand 2024/25)

Der Lernbereich „Nachdenken über Sprache“ (Rechtschreibung und Grammatik) wird in die einzelnen Unterrichtsvorhaben integriert.

letzte Änderung 8/2024